Torgau an der Elbe
Kurfürstliche Residenzstadt und 'Amme der Reformation'
Torgau war die einstige Residenzstadt der ernestinischen Fürsten, einem Seitenzweig der Wettiner, benannt nach ihrem Stammvater Kurfürst Ernst von Sachsen (1441-1486), der Torgau zu seiner Residenzstadt machte und Schloss Hartenfels ausbauen ließ.
1521 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Torgau. Er fand in Kurfürst Friedrich dem Weisen (1463-1525)einen mächtigen Beschützer und Trogau wurde ein Brennpunkt der Reformation.
1552 zog Luthers Witwe, Katharina von Bora, nach Torgau. In ihrem Sterbehaus befindet sich heute ein ihr gewidmetes Museum. Ihr Grabmal in der Kirche St. Marien ist eine der Torgauer Sehenswürdigkeiten.
1811 wurde Schloss Hartenfels von Napoleon zur Festung ausgebaut. Nach 1815 ging Torgau in preussischen Besitz über.

Das kursächsische Wappen am Portal von Schloss Hartenfels

Die neue Brücke über die Elbe in Torgau

Torgau an der Elbe mit Schloss Hartenfels, auf einem Leipziger Kupferstich um 1730 |
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